Kinderhaus Kai
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20.4.2014 : 2:46 : +0200

Kai lacht wieder

So heißt die Geschichte eines hochgradig autistischen Jungen, niedergeschrieben von einem seiner ehemaligen Betreuer.


Es ist auch die Geschichte vom Kinderhaus Kai.


Nach vergeblicher Suche nach einer geeigneten Betreuungsform für ihren Sohn, gründeten Kai's Eltern eine Elterninitiative für mehrfach behinderte Kinder.


Das war 1971.


Auf dieser Initiative aufbauend, eröffneten wir im Kinderhaus Kai Böhmerwaldplatz, zusätzlich zu den drei Gruppen für mehrfach behinderte Kinder, eine erste Betreuungsgruppe für seelisch und lernbehinderte junge Menschen. Nach und nach wandelten wir auch die anderen drei Gruppen hierfür um.


1985 und 1992 folgte der Aufbau von zwei weiteren Heilpädagogischen Tagesstätten, dem Kinderhaus Kai Oberföhring und dem Kinderhaus Kai Germering.


Mit der Sozialpädagogischen Lernhilfe installierten wir im Jahr 1999 im Münchner Westen ein außerschulisches Lern- und Leistungsunterstützendes Bildungsangebot.


1999 folgte der Aufbau einer Sozialpädagogischen Tagesgruppe am Gößweinsteinplatz und im Jahr 2000 einer weiteren Sozialpädagogischen Tagesgruppe in der Reichenauschule. Im selben Jahr übernahmen wir die Trägerschaft für ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt aus dem die Sozial- und Heilpädagogische Tagesgruppe, das Kinderhaus Kai Pasing, entstand.


Bis heute bauen wir auf dem Engagement von Kai's Eltern auf. Wir entwickeln für die Förderung der jungen Menschen, ihrer Eltern und den Familien unsere Angebotsformen weiter, gestalten neue und qualifizieren unsere Arbeit stetig fort.


Auch optimieren wir die Förderung durch die Auswahl neuer Standorte. Ein Umzug der beiden Sozialpädagogischen Tagesgruppen zum Jahreswechsel 2004/2005 in ein gemeinsames Kinderhaus Kai in Neuaubing, der Umzug des Kinderhauses Kai von Oberföhring in die Messestadt Riem sowie der Standortwechsel des Kinderhauses Kai vom Böhmerwaldplatz nach Freimann zum Beginn des Schuljahres 2008/2009 sind hierfür Beispiele.